Der Grund für eine Trennung zwischen Vision und Geld verdienen
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Du hast endlich deine Berufung gefunden. Du weisst nun was deine Vision ist und mit welchen Mitteln du sie ausdrücken willst. Du spürst einen regelrechten Antrieb und eine unvergleichbar starke Motivation deine Vision in die Tat umzusetzen. Am liebsten würdest du ausschliesslich an ihr arbeiten und deinen Job kündigen. In diesem Artikel erläutere ich dir, weshalb eine Trennung zwischen deiner Berufung/Vision und dem Geld verdienen bestehen sollte.

Die Motivation hinter der Vision

Wenn ich an meine eigene Berufung und Vision denke, dann hege ich gutmütige und positive Absichten. Ich will Menschen unterstützen ihre Berufung und ihre Vision zu leben und damit eine Inspiration für andere Menschen zu werden. Ich will dies erreichen, weil ich der Meinung bin die Menschen verdienen es glücklich zu sein und sich erfüllt zu fühlen. Ich wünsche mir die Menschen würden ihren Sinn im Leben in die Tat umsetzen.
Wenn Menschen mit mir arbeiten, dann merken sie wie ehrlich ich es meine. Ich unterstütze sie in ihrem Anliegen und trete ihnen gegenüber interessiert, emphatisch und wertschätzend auf. Dies ist mir möglich weil ich unabhängig davon einer Arbeit nachgehe, welche mir finanzielle Sicherheit bietet. Wäre ich vollständig abhängig von einem Verdienst durch meine Berufung, dann hätte ich ein zweites Motiv hinter meiner Tätigkeit.

Geld verdienen als Grundbedürfnis

Wenn wir einer Arbeit nachgehen, erhalten wir normalerweise eine angemessene Entlöhnung. Diese Entlöhnung bietet uns die Sicherheit unseren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Wir können mit dem Geld unsere Miete, Lebensmittel, Klamotten und vieles mehr bezahlen. Bereits Abraham Maslow hat diese Sicherheit in der Maslow Pyramide als Grundbedürfnis dargestellt.
Geben wir uns vollständig unserer Berufung hin und wollen vorschnell mit ihr unseren Lebensunterhalt verdienen, werden wir schnell merken, wie unser Sicherheitsbedürfnis in Gefahr ist. Üblicherweise werden wir nicht von Anfang an genügend Geld verdienen, so dass sich das Motiv des Geld verdienens automatisch einschleicht. Unser eigentliches Motiv wäre damit getrübt.

Trennung zwischen Vision und Geld verdienen

Menschen merken,uns unsere Motive an. Auch wenn sie es nicht bewusst wahrnehmen, werden sie zumindest unterbewusst feststellen, dass etwas nicht stimmt. Wollen wir den Menschen etwas Gutes tun, aber haben als zweites Motiv das bedürftige Verhalten Geld zu verdienen, dann werden sich die Menschen von uns abgestossen fühlen. Es würden weniger Leute zu uns kommen, was wiederum an unserem Sicherheitsbedürfnis nagt und uns womöglich Existenzängste spüren lässt. Daher ist es ratsam eine Trennung zwischen einem Verdienst und unserer Berufung zu gestalten.

Sicherheit im Vertrauen

Für den einen mag es besser sein, sich in die Ungewissenheit zu stürzen und trotzdem den Schritt zu wagen seine Berufung ohne sicheres Einkommen zu leben. Dem ist gar nichts entgegen zu bringen. Ich bewundere Menschen, die mutig genug sind diesen Schritt gehen. Denn es benötigt eine gehörige Portion Vertrauen in das Leben, um die zwei Motive nicht miteinander zu vermischen. Ich denke allerdings, dass wir in der Lage sind diese Sicherheit im Vertrauen aufbauen können.

Schritt für Schritt zur vertrauensvollen Sicherheit

Um mit seiner Berufung und Vision ohne hinderndes Motiv Geld verdienen zu können, sehe ich einen einfachen Weg. Als alleinverdienender Familienvater ist dieser Weg für mich der Erstrebenswerteste.

Trennung zwischen Vision und Geld verdienen

Am Anfang sollte eine strikte Trennung zwischen dem Geld verdienen und der Vision gelebt werden. So lange wir davon ausgehen, kein Geld mit unserer Berufung zu verdienen, umso besser können wir uns gefühlsmässig auf unsere Vision einlassen.Wir unterstützen unsere Mitmenschen in ihrem Anliegen. Da die Menschen merken wie ehrlich wir es meinen und wir keine unterschwelligen Motive halten, bekommen wir die ersten Einkommen.

Reinvestition

Das erhaltene Geld investieren wir in unsere Vision. Dabei orientieren wir uns an die Menschen, welche uns am Herzen liegen. Einen Aufschluss wie wir das Geld verwenden sollten, könnte diese Frage ergeben: “Wie könnte ich das Geld am besten investieren, um meine “Herzens-”Personen noch weiter zu unterstützen?” Eine weitere Frage könnte sein: “Wie könnte ich das Geld investieren, damit ich noch mehr Personen in ihrem Anliegen erreiche?”.
Die Beantwortung der Fragen zeigt uns Wege auf, um das erhaltene Geld sinnvoll zu investieren. Dadurch generieren wir Mehrwert. Die Menschen werden auf uns aufmerksam und wollen uns für ihre Unterstützung. Dies generiert automatisch mehr Einkommen.

Den Schritt wagen

Wenn wir mit unserer Vision genügend verdienen, können wir uns langsam Gedanken darüber machen, ob und wie wir unsere Berufung zu unserem Beruf machen wollen. Dann sind wir bereits soweit, dass wir Erfolge erzielt und Einkommen generiert haben. Dies erleichtert uns die Enscheidung zur Eigenständigkeit. Damit verringern wir zudem, dass das Motiv des “Geld verdienen müssens” auftritt. Wir fühlen uns in unserer Berufung genügend sicher, um vertrauensvoll den Schritt in unsere Berufung zu wagen.

Wie würdest den Schritt in deine Vision und Berufung gestalten? Würdest du vertrauensvoll hineinspringen, deinen Job kündigen oder langsam und Schritt für Schritt den Übergang in deine Berufung planen?

Herzlichen Gruss

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Noch mehr Inspiration findest du im Artikel “Was ist Selbstbewusstsein

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