Mit einem Satz der Motivation einen Schub verpassen
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Kennst du diese innere Kraft, die dich antreibt, um das Beste aus dir rauszuholen? Sie treibt dich an deine eigenen Ziele und Visionen zu verwirklichen. Kennst du sie? Nein? Mir hat ein ganz besonderer Satz meiner Motivation einen Schub verpasst. Was ich konkret tat, um meine innere Kraft freizusetzen, wirst du in den nächsten 5 Minuten erfahren.

Pure Motivation

Es ist Mittagszeit und ich esse meinen Lunch. Meine Gedanken kreisen über einen möglichen Blog Beitrag. Während ich nachdenke fällt mir auf, dass es mich richtig antreibt einen Artikel zu verfassen. Wenn ich es nicht täte, dann würde mir etwas fehlen. “Merkwürdig”, denke ich, “einen solchen Antrieb kenne ich gar nicht von mir.” Ich spüre weiter in mich hinein und bemerke die innere Kraft und die Motivation meine Vision nach aussen zu tragen. Ein herrliches Gefühl. Ich frage mich was in den letzten Monaten mit mir passiert sei.

Rückblick

Lange Zeit lebte ich passiv und nahm am Leben teil anstatt es aktiv zu gestalten. Ich liess mich treiben und hatte keinen Bezug zu meiner Vision. Damals war ich an vielem sehr interessiert und besuchte diverse Schulen. Das Gelernte tatsächlich in die Tat umzusetzen kam mir nicht in den Sinn.

Ich musste meine Komfortzone verlassen, um die Coaching Ausbildung zu starten. Allerdings bedeutete sie sehr viel positives und veranlasste grosse Veränderungen in meinem Leben. Während der Ausbildung merkte ich wie erfüllend es sein kann mit Menschen in den Kontakt zu treten, sie zu unterstützen und ihnen einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Darauf hin begann ein Stein ins Rollen zu geraten, der mehrere Phasen mit sich brachte.

Phase 1 – Die Entscheidung

Mitte 2014 entschied ich mich nach meiner Ausbildung eine Praxis zu eröffnen. Ab November 2014 wollte ich Beratungen anbieten. Klienten sollten über eine Website mit Blog auf mich aufmerksam werden.

Es gab viel vorzubereiten. Also begann ich hoch motiviert mit der Arbeit.

Phase 2 – Der Aufbau

In den kommenden 4 Monaten arbeite ich an meinem Beraterkonzept, suchte nach einem Praxisraum und erstellte meine Website. Als ich einen Raum fand, konnte ich ihn Mitte Oktober beziehen und mit dem Mobiliar einrichten. Die Website war fast gleichzeitig fertig. Nun konnten die Klienten kommen.

Blog Beiträge wurden nach dem Praxis Start verfasst.

Phase 3 – Die Ernüchterung

Die ersten Blog Beiträge waren ein Krampf. Einerseits nahmen sie mehr Zeit in Anspruch als ich es mir erhofft hatte und andererseits fiel mir die Themenauswahl schwer. Ernüchterung machte sich breit.

Um mich inspirieren zu lassen begann ich themenähnliche Blogs zu suchen und ihre Beiträge zu lesen. Damit bekam ich wertvolle Informationen und merkte erst wie viele Berater es im Internet gab, die dasselbe anbieten wie ich.

Ich fühlte mich wie ein Fisch in einem Fischschwarm, der droht in der Masse unter zu gehen. Die Ernüchterung stieg.

Phase 4 – Finden meiner Vision

In diversen Literaturen stolperte ich darüber, dass man sich spezialisieren sollte, um erfolgreich in seinem Business zu werden. Man solle seine Vision finden, welche einem emotional bindet und einem am Herzen liegt. Das Geschriebene leuchtete mir ein.

Daraufhin nahm ich mir Zeit zu erkennen wie ich die Welt in 30 Jahren sehen wollte. Daraus ergab sich meine Vision. Das Resultat empfand ich sehr erfüllend:

“Ich will Menschen begleiten ihre schöpferische Kraft zu erkennen, zu leben und sich gegenseitig zu inspirieren. Die Menschen sollen ihren Sinn im Leben, ihre Berufung und Leidenschaft in die Tat umsetzen.”

Die Kurzform der Vision heisst:

„Gegenseitige Inspiration“

Ich spürte ihn mir eine Zuversicht emporsteigen und eine innere Kraft wurde aktiviert. Jedes mal wenn ich an meine Vision dachte und noch immer denke, spüre ich diese innere Kraft.

Was mir fehlte war ein konkretes Bild über potentielle Klienten für meine Vision.

Phase 5 – Der Herzens-Avatar

Um konkrete Blog Beiträge schreiben zu können, musste ich mir einen Avatar ausdenken. Dieser Avatar beinhaltete alle Eigenschaften und formte jenen Menschen, welchen ich von Herzen unterstützen wollte. Nur indem mir etwas an dem Menschen/Avatar liegt unternehme ich alles in meiner Macht stehende, um ihm das Beste zu bieten was mir möglich ist. Daraufhin nahm ich mir mehrere Tage und Wochen Zeit, um meinen Avatar auf Papier zu bringen.

Phase 6 – Die innere Kraft freisetzen

Mit meiner konkreten Vision und dem Wissen über meines Avatars, seiner Bedürfnisse zu mehr Inspiration, fing meine Kreativität an zu fliessen. Mein Ideenreichtum nahm zu und ich wusste für mehrere Wochen was ich schreiben wollte. Meine innere Kraft und mein Antrieb wurde regelrecht entfesselt. Meine Motivation erhielt einen regelrechten Schub.

Alles in Allem

Was kannst du für dich mitnehmen?

Nimm dir Zeit für die Formulierung deiner Vision. Erkenne was dir wirklich wichtig ist und was dein Herzensanliegen ist. Dies kannst du durch Selbstreflexion mittels Tagebuch schreiben fördern.

Die Frage, wie du die Welt in 30 Jahren siehst und wie du ihr bis dahin einen Dienst erweisen kannst, kann dich bei der Formulierung unterstützten.

Sobald du ein konkretes Bild von der Vision hast, beschreibe sie in einem Abschnitt.

Danach ziehst du die Essenz aus dem Abschnitt in ein paar Sätzen zusammen.

Um noch konkreter zu werden fasst du das Ganze in einem Satz zusammen. Dieser eine Satz widerspiegelt deine Vision.

Es ist in Ordnung wenn du nicht per sofort deine Vision beschreiben kannst. Oftmals reicht eine Ahnung in welche Richtung es gehen sollte. Bring es trotzdem auf Papier.

Wenn du dich in die Richtung deiner Vision begibst, wirst du dich automatisch damit auseinandersetzen und mehr Klarheit erlangen. Mit jeder neuen Erkenntnis gewinnst du einen weiteren Schub an Zuversicht, Motivation und innerer Kraft.

“Je klarer deine Vision umso stärker deine Motivation!”

Herzlichen Gruss

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P.S. Was für eine Vision widerspiegelt dein Herzensanliegen? Ich freue mich auf deinen Kommentar

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