Deine Oase inmitten eines stressigen Jobs
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Wann hast du heute noch die Möglichkeit ein wenig Zeit für dich zu finden? Wann war das letzte Mal wo du in Ruhe ein Buch gelesen hast oder einfach nur da warst, um den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören?

Wir nehmen uns oftmals zu wenig Zeit für unsere eigenen Bedürfnisse und mühen uns bei unserer Arbeit ab. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und lese wie wichtig deine Oase inmitten eines stressigen Jobs ist.

Dem Burnout nahe?

Es ist Freitag Mittag und die Arbeitswoche habe ich für mich abgeschlossen. Wäre es um die Arbeitszeit gegangen, hätte ich bereits gestern Mittag aufhören können zu arbeiten. Die Woche war streng, sehr streng sogar. Genau genommen war der ganze Monat hektisch und fordernd. Obwohl, wenn ich es mir genauer durch den Kopf gehen lasse, dann war das ganze Jahr kein Zuckerschlecken. Das Projekt forderte einiges von den Mitarbeitern ab. Auch von mir. Ich fühle mich energielos, ausgelaugt und müde. Ich wünschte mir eine Pause.

Du kennst es vermutlich von dir selbst. Du mühst dich für ein Projekt deines Arbeitgebers ab und versuchst alles um es zum Erfolg zu führen.

Die Arbeitstage sind lang, die Zeit für dich und deine Familie kurz. Deine Energie ist am Boden und du fühlst dich entkräftet.

Anstatt Sport zu treiben, mit Freunden auszugehen oder mit deinen Kindern zu spielen, liegst du müde auf der Couch und schaust TV. Du brauchst Ruhe, um am nächsten Tag bei der Arbeit alles geben zu können. So geht es immer weiter und du merkst gar nicht erst wie du langsam in ein Burnout gerätst.

Die Oase inmitten eines stressigen Jobs

Ich schaue aus dem Fenster meiner Praxis und geniesse die Aussicht. Die Sonne scheint am blauen wolkenlosen Himmel, Vögel zwitschern und es geht eine kleine Biese.

Ich atme tief ein und geniesse die einströmende Luft in meiner Nase. Gerade eben habe ich meine Meditation beendet. Sie hat mir geholfen Ruhe in meinen stressigen Alltag zu bringen und ermöglichte mir einen Schnitt zu meiner Arbeit zu machen. Jetzt habe ich Zeit für mich.

Seit einigen Monaten arbeite ich bis Freitag Mittag und nehme den Rest des Tages frei. Diese Zeit bietet mir Raum wie eine Oase in der Wüste.

Die Oase ist voller Leben, ruhig, entspannend, erholsam, sonnig und durch die Palmen schattig zugleich. Hier kann ich mich erholen, kreativ sein und meine Berufung entfalten. Ich horche in mich, trete mit mir in den Kontakt und nehme mir Zeit für mich und meine Bedürfnisse.

Der Job raubt Energie, bietet keine Zeit für Ruhe und Entspannung sondern fordert deine Kräfte. Klick um zu Tweeten

Der Job hingegen raubt mir meine Energie, bietet keine Zeit für Ruhe und Entspannung sondern fordert meine Kräfte. Ähnlich wie die Wüste. Je länger ich in der Wüste bleibe, desto weniger Reserven trage ich mit mir. Der Proviant neigt sich zu Ende bis er ganz aufgebraucht ist. Dann breche ich kraftlos zusammen.

Um in der Wüste (Job) zu überleben ist es ratsam von Oase zu Oase zu wandern. Nur dann finden wir Zeit zu regenerieren.

Schaffe Oasen und werde ein Oasenwanderer

Der Job wird sich nicht von heute auf morgen verändern. Der Stress und die damit einhergehenden Herausforderungen bleiben. Das ist in meinem wie auch in deinem Leben in etwa ähnlich. Diese Begebenheit können wir selten ändern. Wir können hingegen beginnen uns Oasen zu schaffen.

Eine Oase wäre in dem Sinne einen Zeitraum von 2-4 Stunden pro Woche. Wenn du dir mehr Zeit einräumen kannst wäre dies umso besser. Meine Oase habe ich mir Freitag Nachmittags eingerichtet. 4 Stunden für mich und meine Berufung.

Diese geschaffenen Oasen geben uns halt und ein Gefäss für unsere Leidenschaft/Berufung/Bestimmung oder wie auch immer du es nennen magst.

Vielleicht brauchst du eine Oase, um dich endlich richtig zu erholen oder Sport zu treiben. Das spielt absolut keine Rolle. Hauptsache du schaffst dir einen Freiraum, der dir Halt gibt und dich zu dir und einen Bedürfnissen zurück bringt.

Wenn du beginnst deine Oasenzeit für dich zu nutzen, wirst du auf die Dauer eine Veränderung feststellen. Du nimmst deine Bedürfnisse wieder besser wahr, merkst was dir gut tut und hörst vermehrt auf deine innere Stimme.

Vielleicht fängst du an kreativ zu wirken und aus deiner Oase entsteht ein neues Hobby oder du entdeckst deine Berufung und was dich von Herzen erfüllt.

Vorsicht vor Fata Morganas

Wenn du beginnst deine Oasen zu schaffen ist Disziplin gefragt. Wir haben die Tendenz die Oasen zerstören zu lassen. z.B von Arbeitskollegen die uns Termine reindrücken, obwohl wir uns die Zeit reserviert haben. Setzen wir ihnen gegenüber keine Grenzen, werden die Oasen zu Fata Morganas. Was wiederum bedeutet, dass wir auf Dauer unsere Oasenzeit verlieren. Damit fallen wir wieder zurück in unser altes Verhalten. Das wollen wir tunlichst vermeiden.

Beginne gleich jetzt mit deinem Oasenbau. Nehme dir ein paar Minuten Zeit und überlege wann du dir 2-4 Stunden pro Woche einräumen kannst/willst. Schreibe deine Gedanken im Kommentarfeld auf. Damit committest du dich dir die Zeit einzuräumen.

Dein Challenge: Wenn du dich noch mehr verpflichten willst, dann kannst du statt einem Kommentar einen Facebook Eintrag veröffentlichen . Bitte so, dass ich ihn dann kommentieren kann. 😉

Herzlichst

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