Die Komfortzone verlassen? Nein danke! oder doch?
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Kennst du das?

Du hast tonnenweise Ideen was du alles erleben willst.
Du könntest mit Freunden in die neue Bar gehen.
Du könntest eine Ausbildung starten, die deine Karriere einen Kick verpasst.
Du könntest die Welt bereisen.
Du könntest eine neue Sprache lernen.

Und schlussendlich machst du nichts davon. Du sitzt vor dem Fernseher und ziehst dir die neue Staffel Game of Thrones rein. Dies tust du Tag für Tag.

Wenn dein Leben anfängt öde zu werden, dann ist die Antwort eine Veränderung anzustossen. Es heisst Komfortzone verlassen und etwas Neues in dein Leben ziehen. Das liebe Leben endlich mal zu leben. Dieser Artikel leistet dazu seinen Beitrag und liefert einige Antworten.

Entwicklung geschieht in Wellen

“Ihr Sohn steckt gerade in einer Wachstumsphase. Nicht nur wegen der Grösse. Er wird viele neue Verhaltensweisen ausprobieren. Diese Phase dauert ein paar Monate. Dann ist es wieder ruhiger. Wissen sie, Wachstum geschieht in einer aufsteigenden Welle.”

Wachstum geschieht in Wellen
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Die Worte einer Erziehungsberaterin haben mich zum Nachdenken angeregt. Sie hat mir Antworten zu einigen Fragen geliefert. Was Kinder erleben, erleben wir auch als Erwachsene. Bei uns bleibt einfach unsere Körpergrösse dieselbe. Aber wir gewinnen stetig an neuen Erfahrungen hinzu. Dies geschieht indem wir unsere Komfortzone verlassen.

Nach einer Phase des Wachstums, folgt die Phase der Konsolidierung. Wir brauchen eine Pause. In dieser Phase erholen wir uns und sammeln unser Kräfte, um wiederum aus der Komfortzone auszubrechen.

Die Komfortzone ist ganz schön bequem

Die Komfortzone wird auch Wohlfühlzone genannt. In ihr fühlst du dich Pudelwohl. In ihr ist dein Leben berechenbar. Alles was du tust ist dir bekannt. Neues hat hier wenig bis gar keinen Platz. Du verfolgst immer dieselben Gewohnheiten, Rituale, Automatismen und Routinen.

Die Komfortzone gibt dir das Gefühl von

  • Sicherheit
  • Geborgenheit
  • Ordnung
  • Bequemlichkeit
  • Entspannung
  • Genuss

Oh ja, Genuss zählt dazu. In der Wohlfühlzone kannst du so richtig geniessen und es dir gut gehen lassen. Schliesslich hast du keinen Stress und kannst deiner Bequemlichkeit fröhnen. Du brauchst auch mal Zeit, um neue Energie und Kraft zu schöpfen.

Im übrigen verfügst du über eine eigene individuelle Komfortzone. Diese ist umgeben von Grenzen, welche dir Sicherheit versprechen. Um sie zu überwinden brauchst Überwindung. Dies verursacht in dir ein mulmiges Gefühl.

In der Komfortzone kann es schnell langweilig werden. Du erlebst ja nix Neues. Manche Leute sind der Ansicht, dass du dich erst gar nicht in der Wohlfühlzone aufhalten solltest. Deren Wert wird als nicht existent wahrgenommen. Ich bin der Ansicht sie hat denselben Wert wie das Wachstum. Wachstum und Erholung sollten sich die Waage halten.

Dieses Video verbildlicht und erklärt die Komfortzone sehr angemessen. Ich empfehle dir ab 1:01 mit dem Video zu starten. Es beinhaltet einige Lacher.

Je grösser die Komfortzone desto mehr erträgst du

Die Komfortzone ist individuell. Je grösser deine ist, desto wohler fühlst du dich in verschiedenen Lebenslagen. “hä? Wie meinst du das?”

Nehmen wir mal Thomas. Er steht in einer Warteschlange vor einer Kasse. Vor ihm eine grosse Anzahl Menschen. Die Kassiererin arbeitet im Zeitlupentempo. Thomas ist dies egal, weil er Zeit hat. Der Geschäftsmann vor ihm hingegen nicht und wird deswegen immer unruhiger. Er schaut unentwegt auf die Uhr. Er bewegt sich ständig hin und her. Ein Seufzen, ein Murren, ein wütendes Murmeln. Die Nervosität färbt auf Thomas ab. Er wird selbst hibbelig und kribbelig und möchte so schnell wie möglich raus. Meinst du du könntest ruhig bleiben? Auf mich färben solche Situationen ab.

In dieser Situation tut sich ein Thema auf, welches du bearbeitet könntest. Dafür brauchst du dich in Selbstreflexion zu üben, um dein Selbstbewusstsein für diese Situation zu schärfen und Antworten zu erhalten. Wenn du erkennst weshalb du nicht ruhig und gelassen sein kannst, kannst du dich anfangen zu verändern. Finde Lösungen und du wirst ein Weg raus sehen.

Sowohl der Akt der Erkenntnis als auch der Veränderung benötigt Mut. Du begehst einen Schritt aus deiner Komfortzone raus, um Neues über dich zu erfahren.

Mit der Zeit wirst du solchen Situationen gelassener gegenüber stehen. Das nervöse tun des Geschäftsmannes färbt nicht mehr auf dich ab. Du hast somit deine Komfortzone vergrössert.

Deine Komfortzone erweitert sich mit jeder Erfahrung
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Je grösser deine Komfortzone wird, desto besser wirst du zu dir stehen. Du weisst wer du bist und was du willst. Gedanken wie: „Darf ich das überhaupt?“, „Was werden die anderen bloß denken?“ oder „Das kann ich doch nicht machen.“, werden immer seltener. Plötzlich erkennst Du, dass du dir die Grenzen selbst gesetzt hast. Du beginnst für dich einzustehen, um Thema für Thema anzugehen. z.B. forderst du ein höheres Gehalt wenn das aktuelle ungerechtmässig erscheint. Vielleicht steht ein Jobwechsel an und du schreibst eine Bewerbung für die Stelle, die dich längst reizt. Vielleicht hast du Angst vor Menschen zu stehen und eine Präsentation zu halten an. Vielleicht suchst du dir die Liebe deines Lebens.

Sobald du deine Grenzen um deine Komfortzone erweiterst, stärkst du dein Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und deinen Selbstwert. Im Grunde bedeutet die Komfortzone zu verlassen ein persönliches Wachstum.

Komfortzone verlassen = Wachstum oder Stress

Der Titel sagt es bereits. Die Komfortzone zu verlassen bedeutet Wachstum. Das heisst du musst über deinen Schatten springen, um deine Grenzen zu erweitern. Nur damit veränderst du dein Leben und machst Fortschritte. Wirkliche Veränderung, und zwar auf einer tieferen, emotionalen Ebene, findet nur durch Erfahrungen statt, die außerhalb deiner Komfortzone liegen.

Komfortzone Wachstumszone und Panikzone
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Sobald du die Grenzen deiner Komfortzone verlässt, betrittst du unbekanntes Gelände. Dies ist die sogenannte Wachstums-, Lern oder Stresszone. Hier warten deine persönlichen Herausforderungen auf dich. Hier findest du aber auch Antworten über deine eigene Verhaltensweise. Sobald du sie betrittst produziert dein Körper Adrenalin. Denn Unbekanntes löst eine Stress Situation aus. Das Adrenalin gibt dir Kraft, um die Herausforderung zu meistern.

Übliche Merkmale für die Wachstumszone sind:

  • Abenteuer / Kribbeln
  • Entwicklung
  • Neue Erfahrungen
  • Selbstsicherheit
  • Veränderung
  • Wachstum
  • Risiko

Solltest du hingegen eine zu grosse Herausforderung gewählt haben, wirkt dies kontraproduktiv auf dich aus. Du schiesst über die Stresszone heraus und landest in der Panikzone. Das kann keine Antwort auf Wachstum sein. Ganz im Gegenteil. Du verlierst die Kontrolle und wirst handlungsunfähig. Die Panikzone ist in deiner Entwicklung zu vermeiden. Hingegen kann es auch sehr hilfreich sein mal ins kalte Wasser zu springen. Damit lernst du dich selbst besser einschätzen und erkennst die Panikzone schneller. Du erhältst die Antworten über dein Panikzone umittelbar.

Die Merkmale der Panikzone sind:

  • Angst
  • Unbehagen
  • Ohnmachtsgefühl
  • Grübeln
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Stillstand
  • Fluchtreflex

Aus lautem Selbsterhaltungstrieb bleibst du in der Komfortzone

Die Panikzone willst du natürlich nicht erreichen. Sie macht Angst. Allerdings hast du auch Respekt vor der Wachstumszone. Denn sie liegt ausserhalb deiner Komfortzone.

In früheren Zeiten bedeutete die Komfortzone Sicherheit. Alles was ausserhalb lag war gefährlich und hätte den Tot bedeuten können. Dein Selbsterhaltungstrieb, welcher aus dem limbischen System im Gehirn stammt, agiert noch immer nach diesem Prinzip. Keine Veränderung = Sicherheit.

Nicht nur die Angst hält dich zurück aus der Komfortzone auszubrechen. Da gesellen sich noch weitere Eigenschaften hinzu:

  • Angst vor Veränderung, §Versagen, Anstrengung, Zurückweisung, etc.
  • Bequemlichkeit (uns geht es einfach zu gut)
  • Selbstzweifel
  • Unsicherheit
  • Unbehagen und unerklärbares mulmiges Gefühl
  • Risiko

Den meisten Eigenschaften bist du dir gar nicht bewusst. Sie agieren im Unterbewusstsein und sind für dich wie blinde Flecken. Sie halten dich mit aller Macht zurück aus deiner Komfortzone auszubrechen. Die Kräfte des Unterbewusstsein sind um ein mehrfaches stärker als unser Bewusstsein. Deshalb ist es so schwierig eine Veränderung anzustossen. Das ist auch der Grund weshalb du dich nicht getraust einen Jobwechseln anszustossen und die längst überfällige Bewerbung zu schreiben oder die Frau im Bus anzusprechen, welche deine grosse Liebe sein könnte.

Wenn du dich gegen Veränderungen sträubst wäre dein erster Schritt, dich mit deinem Unterbewusstsein auseinander zu setzen. Die unbewussten Kräfte verlieren ihre Macht wenn du sie in dein Bewusstsein holst. Du erhältst Antworten über deine Verhalten. Sobald du verstehst, welche Eigenschaften dich an der Veränderung hindern, wird es einfacher werden die Komfortzone zu verlassen. Damit vergrössert sich automatisch deine Komfortzone.

Alles eine Frage der Motivation

Je öfters du etwas tust, desto besser wirst du darin. Das gilt sowohl für das verlassen deiner Komfortzone. Wenn du es dir gewohnt bist mit den Gefühlen und Unsicherheiten umzugehen, dann sind Veränderungen gar keine unüberwindbare Herausforderungen mehr.

Anders Ericsson ist ein renommierter Psychologe an der Florida State Universität. Er hat sich Jahrzehnte damit beschäftigt was wahre Experten ausmacht. Sein Fazit: Neugieriges Ausprobieren, Beharrlichkeit, Scheitern und Lernen machen einen Experten aus. Um dies zu erreichen musst du regelmäßig Gewohnheiten unterbrechen und die Komfortzone verlassen.

Mir stellte sich sich die Frage weshalb ich mich überhaupt verändern sollte. Ich muss doch irgendeine Motivation haben. Und tatsächlich ist deine Motivation ein Schlüssel, um Veränderungen durchzuziehen.

Glücklicherweise ist das Leben ein stetiger Wandel. Finde darin was dich motivieren wird.

Mir hat es oftmals geholfen ein Ziel zu verfolgen. z.B. Hatte ich nie vor eine Ausbildung abzubrechen. Egal wie hart sie war, ich biss mich durch. Dabei musste ich manchmal ganz hart an mir arbeiten.

  • Beim Informatiker Studium war meine Motivation die bessere Arbeit und der höhere Verdienst. Arbeiten musste ich an meiner Organisation.
  • Bei der Coaching Ausbildung wollte ich ein Handwerk lernen, mit welchem ich anderen Menschen helfen konnte. Arbeiten musste ich an meiner Angst vor fremden Personen.
  • Mit meinem Blog möchte ich ebenfalls anderen helfen. Arbeiten muss ich an meiner Ungeduld und Selbstmotivation.

Du kannst nur gewinnen, wenn du wächst

Du kannst nur gewinnen wenn du deine Komfortzone verlässt und anfängst Veränderungen in dein Leben zu ziehen. Klar braucht es Überwindung und Selbstarbeit, aber du erhältst dafür enorm viel mehr zurück.

  • Persönliche Entwicklung:
    Du reifst als Person und kennst deine Bedürfnisse, Werte, Identität, Ängste, Gewohnheiten, etc. Du kennst deine Grenzen und lässt dich nicht mehr so leicht einlullen von anderen. Du stehst mitten im Leben.
  • Selbstbewusstsein/Selbstsicherheit/Selbstvertrauen und ein starkes Selbstwertgefühl
    Du stehst zu dir und stärkst deine Selbstsicherheit und dein Selbstvertrauen. Du bist bewusst bei dir und hast ein besseres Selbstwertgefühl. Du weisst was du kannst und bist von deinen Fähigkeiten überzeugt. Du scheust dich auch nicht Neues zu erfahren um ich zu verbessern.
  • Erlebnis + Abenteuer
    Dein Leben wird abwechslungsreicher. Du wirst offener und neugieriger.
  • Spannung
    Dein leben wird spannend. Du kannst von deinen Erlebnissen erzählen.
  • Interesse von Aussen.
    Leute werden sich für dich interessieren. Denn wer mehr erlebt hat auch mehr zu geben.
  • Kreativität
    Neue Aufgaben erfordern neue Denkansätze, Ideen und Lösungsfindungen. Du lernst immer mehr hinzu und kannst deine Kreativität ausleben. Ausserdem verknüpfst du Erfahrungen Permiteinander, welche du ansonsten nicht verknüpfen könntest.
  • Energie
    Wenn du eine grosse Herausforderung meisterst, fühlst du dich freudig und energiereich. Dein Energielevel erhöht sich mit jeder neuen Erfahrung.

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Erkenne deine Wachstumszone und vermeide die Panikzone

Die Wachstumszone ist eine wichtige Zone für deinen Fortschritt. Je öfters du deine Grenzen erweiterst, desto besser lernst du dich kennen. Du lernst deine Wachstumszone kennen und merkst wann die Panikzone anfängt.

Deine eigene Wachstums und Panikzone zu kennen ist wichtig. Du läufst ansonsten in die Gefahr dich zu überfordern. In diesem Stadium ist kein Wachstum und kein Fortschritt möglich.

In unserer schnelllebigen Welt bist du schnell im Begriff dich zu überfordern. Wir sind im Tun verhaftet, anstatt mal inne zu halten. Meiner Ansicht nach ist es wichtig deine Aufmerksamkeit für dich zu fördern. Halte immer wieder inne und reflektiere wo du stehst. So erhältst du Antworten wo du gerade stehst. Du wirst merken wenn du im Begriff bist dich zu überfordern.

Gute Mittel für die Selbstreflexion sind Meditation und Tagebuch schreiben. Das Selbstbewusstseins Tagebuch kann dich dabei unterstützen. Weitere Tipps findest du in einigen Artikel auf meinem Blog.

Wachstum ohne Überforderung ist gesundes Wachstum

Es gibt die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte. Sie symbolisiert deutlich, dass du durch stetige Arbeit ohne Verausgabung deinem Ziel näher kommst als wenn du dich zu sehr verausgabst.

Die Geschichte vom Hasen und der Schildkröte ist ein toller Beitrag zu diesem Artikel.
“Eine Schildkröte wurde wegen ihrer Langsamkeit von einem Hasen verspottet. Trotzdem wagte sie es, den Hasen zum Wettlauf herauszufordern. Der Hase ließ sich mehr aus Scherz als aus Prahlerei darauf ein.

Es kam der Tag, an dem der Wettlauf stattfinden sollte. Das Ziel wurde festgelegt und beide betraten im gleichen Augenblick die Laufbahn.

Die Schildkröte kroch langsam und unermüdlich. Der Hase dagegen legte sich mit mächtigen Sprüngen gleich ins Zeug, wollte er den Spott für die Schildkröte doch auf die Spitze treiben. Als der Hase nur noch wenige Schritte vom Ziel entfernt war, setzte er sich schnaufend ins Gras und schlief kurz darauf ein. Die großen Sprünge hatten ihn nämlich müde gemacht.

Doch plötzlich sah sich der Hase vom Jubel der Zuschauer geweckt, denn die Schildkröte hatte gerade das Ziel erreicht und gewonnen.

Der Hase musste zugeben, dass das Vertrauen in seine Schnelligkeit ihn so leichtsinnig gemacht hatte, dass sogar ein langsames Kriechtier ihn mit Ausdauer besiegen konnte.*

Schlussendlich sind wir alle individuell. Du musst keine Schildkröte sein um in deinem leben weiter zu kommen. Ein Leben als Hase kann genauso verlockend sein, wenn du deine eigenen Grenzen kennst. Wo deine Grenzen liegen musst du allerdings selbst herausfinden. Ich glaube die optimale Geschwindigkeit für die eigene Entwicklung liegt zwischen dem verausgabenden Hasen und der langsamen Schildkröte.

Praktische Tipps um deine Komfortzone zu verlassen und zu erweitern

Im Internet findest du Unmengen von Tipps wie du deine Komfortzone verlassen und erweitern könntest. Ich möchte dich da gar nicht langweilen. Stattdessen möchte ich dir eine mögliche Herangehensweise auf den Weg geben.

Das Ziel der Herangehensweise ist das verlassen und erweitern deiner Komfortzone. Diese sollst du nicht einfach so und ohne Grund verlassen, sondern deine Entwicklung soll für dich einen Sinn ergeben. Da soll dich dieser Artikel unterstützen.

  1. Finde deine Motivation
    Der erste Schritt ist das finden deiner Motivation, der innere Antriebsmotor für das Überwinden von Herausforderungen.
    Was bereitet dir Freude und was möchtest du gerne erreichen? Was liegt dir wirklich am Herzen? Wo geht dir das Herz auf?
  2. Setze ein Ziel
    Ohne Ziel läufst du im Leben kopflos umher. Setz dir eines, welches du von ganzem Herzen erreichen willst. z.B. deine Liebe finden, eine Familie gründen und Kinder liebevoll gross ziehen. Vielleicht steht ein Jobwechsel an und du möchtest endlich die Bewerbung für den anspruchsvollen Job schreiben und hast dich aber nie getraut.
  3. Tun
    Wer ein Ziel hat hat einen Weg. Naja. Zumindest eine Richtung in welche er sich bewegen kann. Also geht es darum mal die ersten Schritte zu gehen. Erfahrungen zu sammeln.
  4. Herausforderung
    Während dem Tun wirst du in absehbarer Zeit an deine persönlichen Grenzen stossen. Hier beginnt die Wachstumszone mit den Herausforderungen. Bist du dir bewusst, dass sie kommen werden, werden sie ihre Wirkung verringern. Du nimmst sie ein wenig gelassener. Ab hier fängt die Arbeit an deiner Persönlichkeit. Bleib dabei und denke jeweils an deine Motivation, weshalb du tust was du tust. Dies wird dir Kraft geben die Herausforderung zu meistern.
  5. Reflexion
    Eine tägliche Reflexion über deine Erlebnisse und Herausforderungen sind heilsam. Schreibst du in ein Tagebuch, was dich beschäftigt schaffst du Bewusstsein in deinem Leben. Reflektiere und suche nach Antowrten, was genau die Herausforderungen sind und versuche Lösungen zu finden. Wenn es alleine nicht geht kannst du immer noch einen passenden Coach finden. Dieser wird dir viele Tipps und Antworten geben können.
  6. Verändern
    Mit dem geschaffenen Bewusstsein kannst du anfangen dein Tun zu ändern. Probiere neue Verhaltensweisen aus. Gehe langsam voran und überstürzte nichts, um nicht in die Panikzone zu geraten. Reflektiere immer wieder und finde die Antworten wie es dir mit der neuen Verhaltensweise geht. Adaptiere sie wenn notwendig.
  7. Wiederholen
    Solltest du die richtige Verhaltenweise gefunden haben, dann wiederhole sie bis du sie verinnerlicht hast. Mit der Zeit wirst du dich wohl fühlen. Aus dem Neuen wurde Routine. Dann weisst du, du hast eine neue Komfortzone erweitert..

Zusammengefasst heisst das…

In diesem Artikel möchte ich ausdrücken, dass in der Komfortzone zu leben ganz schön entspannend und erholend sein kann. Das ist auch gut so. Denn das Leben fordert uns manchmal auf uns aus der Komfortzone zu bewegen. Wenn wir sie von uns aus verlassen haben wir die Möglichkeit den Grad der Veränderung zu bestimmen. Du solltest beim verlassen deiner Komfortzone beachten nicht all zu stark auf das Gaspedal zu drücken, um nicht in der Panikzone zu landen. Besser du gehst es wie eine Schildkröte an: langsam und stetig. So bleibst du in der Wachstumszone und erreichst du dein Ziel bestimmt. Tipps wie du diese erreichst findest du im Internet genügende. In diesem Artikel wird eine alternative Herangehensweise erläutert. Am besten setzt du dir ein Ziel, welches dir ein wirkliches Anliegen darstellt, und arbeitest darauf zu. Dafür bist du bereit deine persönlichen Herausforderungen ins Auge zu sehen. Achtsamkeit und Selbstreflexion werden dir Antworten liefen ob du dich gerade überforderst oder nicht. In dem Sinne: Alles Gute bei dem Verlassen deiner Komfortzone.

Herzlichen Gruss

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