Der blühende Garten

Der blühende Garten

Die Geschichte: Der blühende Garten

Ein Mann entschied sich seiner Frau etwas Gutes zu tun und wollte ihr den schönsten Garten schenken, den sie je gesehen hatte. Der Mann plante einen Garten mit vielen farbenfrohen, wohlduftenden und exotischen Blumen, Bäumen, Sträuchern und Hecken. Als der Frühling kam setzte er seine Planung in die Realität um. Seine Frau war entzückt von der Farbenpracht und gratulierte ihrem Gatten.

Der Mann war glücklich. Doch kurze Zeit später erblickte er an einer Stelle ein Unkraut. Er entfernte es und sah sogleich ein weiteres. Auch dieses entfernte er sofort und entdeckte ein weiteres. Das zog sich den ganzen Sommer hin. Je länger sich der Mann mit dem Unkraut auseinander setzte, desto mehr vernachlässigte er seine blühenden Pflanzen. Der anfänglichen so schöne Garten verwelkte mit der Zeit, bis fast gar nichts mehr übrig war.

Der Mann sah seinen Garten an und war fassungslos. Was hatte er denn falsch gemacht? Er hatte den ganzen Sommer hinweg geschuftet und jedes Unkraut entfernt. Er war den Tränen nah. Da blickte er zu seinem Nachbarn, der den schönsten und blühensten Garten pflegte, den er je gesehen hatte. Der Mann ging sofort zu seinem Nachbarn und wollte sein Geheimnis erfahren.

Der Nachbar begrüsste den Mann und meinte da gäbe es kein Geheimnis. Bei ihm blühe der Garten weil er sich nicht um das Unkraut kümmere. Er kümmere sich um die Pflanzen, welche er nähren wollte. Anstatt das Unkraut zu bekämpfen würde er Pflanzen setzen, welche dem Unkraut die Nährstoffe wegnehmen würden.

Der Mann war fassunglos, weil er den ganzen Sommer schuftete um das Unkraut zu entfernen anstatt sich um den Garten zu kümmern. Das nächste Jahr würde er es anders angehen.

Quelle: Unbkannt

Meine Gedanken

Die Geschichte hat für mich viel mit Fokus zu tun. Was tun wir mit unserer Zeit und wo investieren wir unsere Energie. Fokussieren wir uns auf das Negative (Unkraut) vergessen wir das Schöne in unserem Leben. Fokussieren wir uns auf das Schöne nehmen wir dem Negativen den Nährboden. Längerfristig ist der Fokus auf das Schöne in unserem Leben weit ertragsreicher als andersrum.

Zwei Samenkörner

Zwei Samenkörner

Die Geschichte über zwei Samenkörner

Es steckten einmal zwei Samenkörner nebeneinander im Boden.

Das erste Samenkorn sagte: “Ich will wachsen! Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden und ich will als kleines Pflänzchen die Erdkruste durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine Blätter entfalten und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich will die Sonne spüren, mich von Wind hin- und herwehen lassen und den Morgentau auf mir spüren. Ich will wachsen!”
Und so entwickelte sich das Samenkorn zu einer kräftigen Pflanze.

Das zweite Samenkorn sagte: “Ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden senke, weiß ich nicht, was mich dort in der Tiefe erwartet. Ich befürchte, dass mir da etwas wehtut. Es könnte auch sein, dass ich Schaden nehme, wenn ich versuche, die Erdkruste zu durchbrechen. Und ich weiß nicht, was dort oben über der Erde auf mich lauert. Es kann so viel geschehen, wenn ich wachse. Nein, ich bleibe lieber erst einmal hier und warte, bis es sicherer ist.”
Und so verblieb der Samen in der Erde und wartete.

Eines Morgens kam eine Henne vorbei. Sie scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Essbaren im Boden. Nach einer Weile fand sie den wartenden Samen im Boden und fraß ihn auf.

Quelle

Meine Gedanken

Die Geschichte hat mich angesprochen, weil ich darin eine sehr grosse Analogie zu meinem Leben und das meiner Mitmenschen sehe. Manchmal bin ich das ängstliche Samenkorn und verharre in meiner Angst. Dann wiederum habe ich einen grossen Drang nach Wachstum zu streben. Ein weiteres mal bin ich ein drittes Samenkorn, welches weder Angst hat noch Lust verspürt etwas zu verändern. Dasjenige Samenkorn, welches das Leben geniesst und mal nichts tut.

Die Einladung von Oriah Mountain Dreamer

Die Einladung von Oriah Mountain Dreamer

Ich empfehle die folgenden Worte in einem ruhigen Moment zu lesen und dir danach Gedanken zu darüber zu machen.

Die Einladung – Oriah Mountain Dreamer

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst. Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden. Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen. Ich will wissen, ob du Schmerz meinen oder deinen eigenen ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern. Ich will wissen, ob du Freude meine oder deine eigene aushalten, dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben. Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst. Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst meiner und deiner eigenen und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes “Ja!” zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht. Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.

Quelle: http://www.amazon.de

Meine Gedanken

Als ich den Text “Die Einladung”  gelesen hatte war ich gerade alleine Zuhause. Dies hatte sich als Glücksfall erwiesen, denn ich las den Text ein zweites und drittes mal durch. Ich brauchte die Zeit um die Worte wirken zu lassen. Die Einladung nahm ich dankend an und übte mich in in Selbstreflexion.

Wie bin ich denn so? Einige Passagen liessen mich erkennen, dass einige meiner Eigenschaften Oriah nicht interessieren würden. Könnte mir im Grunde genommen egal sein, wenn mich der Artikel nicht derart berühren würde. Die Geschichte zeigt mir, dass wenn ich vermehrt mit mir in den Kontakt treten und mein Selbstbewusstseins stärken würde einiges hervor käme. So fände ich die Antworten wofür ich tatsächlich stehen würde. Doch ehrlich gesagt bin ich derzeit weit von mir selbst entfernt. Anlass genug dies zu ändern.

Man sagt bekanntlich: Man macht immer zur richtigen Zeit die richtigen Erfahrungen. Kommt nun darauf an was man damit unternimmt.

Was für Fragen würdest du dir stellen wollen?

Herzlichen Gruss

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Eine Indianische Weisheit über zwei Wölfe

Eine Indianische Weisheit über zwei Wölfe

Eine Indianische Weisheit über zwei Wölfe

Schweigend saß der Cherokee Großvater mit seinem Enkel am Lagerfeuer und schaute nachdenklich in die Flammen. Die Bäume um sie herum warfen schaurige Schatten, das Feuer knackte und die Flammen loderten in den Himmel.

Nach einer gewissen Zeit meinte der Großvater: „Flammenlicht und die Dunkelheit, wie die zwei Wölfe, die in unseren Herzen wohnen“.

Fragend schaute ihn der Enkel an.

Daraufhin begann der alte Cherokee seinem Enkel eine sehr alte Stammesgeschichte von einen weißen und einem schwarzen Wolf zu erzählen.

„In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf. Der weiße Wolf verkörpert alles was gut, der Schwarze, alles was schlecht in uns ist. Der weiße Wolf lebt von Gerechtigkeit und Frieden, der Schwarze von Wut, Angst und Hass.

Zwischen beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, denn der schwarze Wolf ist böse – er steht für das Negative in uns wie Zorn, Neid, Trauer, Angst, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lüge, falscher Stolz und vieles mehr. 

Der andere, der weiße Wolf ist gut – er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Freundlichkeit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und all das Lichte in uns.

Dieser Kampf zwischen den beiden findet auch in dir und in jeder anderen Person statt, denn wir haben alle diese beiden Wölfe in uns.“

Der Enkel dachte kurz darüber nach und dann fragte er seinen Großvater,
 „Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.

 Nur bedenke, wenn du nur den weißen Wolf fütterst, wird der Schwarze hinter jeder Ecke lauern, auf dich warten und wenn du abgelenkt oder schwach bist wird er auf dich zuspringen, um die Aufmerksamkeit zu bekommen die er braucht.

 Je weniger Aufmerksamkeit er bekommt, umso stärker wird er den weißen Wolf bekämpfen. Aber wenn du ihn beachtest, ist er glücklich. Damit ist auch der weiße Wolf glücklich und alle beide gewinnen.“

Das ist die große Herausforderung eines jeden von uns… das innere Gleichgewicht herzustellen.

Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten – dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes intuitives Gespür, Aspekte, die Du brauchst in Zeiten, wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch seine Schwächen.

Du siehst, der weiße Wolf braucht den schwarzen Wolf an seiner Seite. Beide gehören zusammen. Fütterst du nur einen, verhungert der andere und wird unkontrollierbar. Wenn du beide fütterst und pflegst wird es ihnen gut tun und ein Teil von etwas Größerem, das in Harmonie wachsen kann. 

Füttere beide und du musst deine Aufmerksamkeit nicht auf den inneren Kampf verwenden müssen. Und wenn es keinen inneren Kampf gibt, kann man die innere Stimme, der alles wissenden Führer hören, die dir in jeder Situation den richtigen Weg deutet.

Frieden, mein Sohn, ist die Mission der Cherokee, ist das Leben. Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles. 

Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts. Dein Leben wird davon bestimmt, wie du mit deinen gegnerischen Kräften umgehst. Lass nicht den einen oder anderen verhungern, füttere sie beide und beide gewinnen.“

Quelle

Meine Gedanken

Erst kürzlich habe ich einen Teil dieser Geschichte bei einer Psychologin gehört. Und zwar erzählte sie die indianische Weisheit bis zu dem Punkt als der alte Cherokee antwortet: “Der, den du fütterst gewinnt die Oberhand.” Ich war sehr erstaunt, dass die Geschichte weitergeht und bin ehrlich gesagt sehr erleichtert darüber. Ich finde die ganze Geschichte viel wertvoller.

Die Geschichte zeigt, dass es in unserem Leben eine Dualität gibt. Beide Teile sind unterschiedlich. Der eine Teil scheint positive Eigenschaften zu besitzen und der andere Teil Negative. Wir Menschen tendieren dazu das Negative aus unserem Leben zu verbannen. Wir vergessen jedoch, dass das scheinbar Negative auch seine positiven Eigenschaften haben, wenn man weiss wie man sie einsetzen kann. Genau dies zeigt die vollständige Geschichte auf. Anerkennen wir beide Teile in uns so wird sich der innere Kampf in Grenzen halten und man ist mit sich selbst in Einklang. Meiner Ansicht nach ist dies ein Weg den wir versuchen sollten zu gehen.

Herzlichen Gruss

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Was Wut anrichtet

Was Wut anrichtet

Eine Geschichte über einen ärgerlichen Jungen und was Wut anrichtet

Es war einmal ein kleiner Junge, der schnell ausrastete und ärgerlich wurde. Sein Vater gab ihm einen Hammer und eine große Tüte voller Nägel. Jedes Mal, wenn er ausrastete, sollte er lieber einen Nagel in den Zaun hinter dem Haus schlagen, als seine Wut an andere auszulassen.

Am ersten Tag schlug der Junge 30 Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und es wurden immer mehr Nägel, die der Junge in den Zaun schlagen musste. Er fand heraus, dass es einfacher war nicht auszurasten. Eines Tages rastete er nicht mehr aus und der Vater riet ihm , für jeden Tag an dem er nicht ausrastet einen Nagel wieder rauszuziehen. Wieder vergingen etliche Tage bis alle Nägel rausgezogen waren.

Der Vater nahm seinen Sohn bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun. Er sagte:“ Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Ich bin sehr stolz auf dich. Aber schau dir all die Löcher im Zaun an. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.

Denke daran, wenn du das nächste Mal etwas im Ärger zu anderen sagen willst. Deine Worte können eine Narbe hinterlassen so wie die Nägel ihre Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn du sagst, dass es dir leid tut, die Wunde ist dennoch da.

Quelle

Meine Gedanken

Ich finde es eine sehr schöne Geschichte um zu zeigen was Wut anrichtet. Sie visualisiert sehr aufschlussreich wie sich unser Zorn auf andere Menschen auswirkt. Man muss die Geschichte nicht ausschliesslich auf Wut anwenden. Stattdessen können wir jegliche verletzenden Aussagen als Nägel betrachten. So zählt Humor, vor allem der Sarkasmus, oftmals auch in diese Kategorie. Dazu habe ich einen separaten Artikel verfasst. Was für Aussagen kennst du sonst noch, die zu diesem Thema passen?

Wir Menschen könnten uns mal die Frage stellen, wie wir unsere Energie richtig einsetzen anstatt uns gegenseitig durch Wut zu verletzen. Wir könnten unsere Welt zu einem besseren Platz machen, wenn jeder von uns ein wenig Psychologie verstünde und sich über sein Verhalten und Aussagen Gedanken machen würde. Keiner von uns will unsere Gefühle verletzt empfinden, egal in welcher Situation. Stattdessen wollen wir in einer Gesellschaft leben in der wir keine Angst haben müssen verletzt zu werden. Aber wir wollen auch unsere Emotionen, z.B. Wut, freien lauf lassen können. Das können wir aber auch tun ohne andere Menschen zu verletzen. Dies würde das Zusammenleben verbessern und helfen uns gegenseitig mehr Respekt, Wertschätzung und Liebe entgegen zu bringen.

Was sind deine Gedanken zur Geschichte “Was Wut anrichtet“?

Herzlichen Gruss

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Talent allein reicht nicht

Talent allein reicht nicht

Eine Geschichte über Talent

Zu der Taufe des Prinzen wurden drei Feen geladen. Sie taten ihre Wünsche für den Prinzen kund. So wünschte ihm die erste Fee reichlich Liebe in seinem Leben, die zweite Reichtum und die dritte Schönheit.

Dann erschien plötzlich die böse Fee. Sie war wütend, weil sie nicht eingeladen wurde und sprach deshalb einen Fluch aus:

„Du wirst Talent haben zu allem, was Du machen möchtest!“

Der junge Prinz wuchs zu einem schönen, reichen Mann heran, der von allen geliebt wurde, so wie es die Feen in ihren Prophezeiungen kundgetan hatten.

Aber er war auch ein ausgezeichneter Bildhauer, Maler, Musiker und Mathematiker. Doch er schaffte es nie, ein Vorhaben zu Ende zu bringen, weil er stets etwas Neues begann.

Quelle

Meine Gedanken

Als ich diese Geschichte las musste ich an Diana Grabowskis Ideenhelden denken. Diese Leute haben derart viele Talente und Ideen, dass sie sie nicht in Realität umsetzen können. Ich denke diese Eigenschaft liegt in vielen von uns. In manchen Lebenslagen fühle ich zwar kein Talent, aber ich halte mich oft selbst davon ab ein Vorhaben zu Ende zu bringen. Du auch? Willkommen im Club.

Was waren deine Gedanken zu diese Geschichte?

Herzlichen Gruss

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