Was Wut anrichtet
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Eine Geschichte über einen ärgerlichen Jungen und was Wut anrichtet

Es war einmal ein kleiner Junge, der schnell ausrastete und ärgerlich wurde. Sein Vater gab ihm einen Hammer und eine große Tüte voller Nägel. Jedes Mal, wenn er ausrastete, sollte er lieber einen Nagel in den Zaun hinter dem Haus schlagen, als seine Wut an andere auszulassen.

Am ersten Tag schlug der Junge 30 Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und es wurden immer mehr Nägel, die der Junge in den Zaun schlagen musste. Er fand heraus, dass es einfacher war nicht auszurasten. Eines Tages rastete er nicht mehr aus und der Vater riet ihm , für jeden Tag an dem er nicht ausrastet einen Nagel wieder rauszuziehen. Wieder vergingen etliche Tage bis alle Nägel rausgezogen waren.

Der Vater nahm seinen Sohn bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun. Er sagte:“ Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Ich bin sehr stolz auf dich. Aber schau dir all die Löcher im Zaun an. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.

Denke daran, wenn du das nächste Mal etwas im Ärger zu anderen sagen willst. Deine Worte können eine Narbe hinterlassen so wie die Nägel ihre Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn du sagst, dass es dir leid tut, die Wunde ist dennoch da.

Quelle

Meine Gedanken

Ich finde es eine sehr schöne Geschichte um zu zeigen was Wut anrichtet. Sie visualisiert sehr aufschlussreich wie sich unser Zorn auf andere Menschen auswirkt. Man muss die Geschichte nicht ausschliesslich auf Wut anwenden. Stattdessen können wir jegliche verletzenden Aussagen als Nägel betrachten. So zählt Humor, vor allem der Sarkasmus, oftmals auch in diese Kategorie. Dazu habe ich einen separaten Artikel verfasst. Was für Aussagen kennst du sonst noch, die zu diesem Thema passen?

Wir Menschen könnten uns mal die Frage stellen, wie wir unsere Energie richtig einsetzen anstatt uns gegenseitig durch Wut zu verletzen. Wir könnten unsere Welt zu einem besseren Platz machen, wenn jeder von uns ein wenig Psychologie verstünde und sich über sein Verhalten und Aussagen Gedanken machen würde. Keiner von uns will unsere Gefühle verletzt empfinden, egal in welcher Situation. Stattdessen wollen wir in einer Gesellschaft leben in der wir keine Angst haben müssen verletzt zu werden. Aber wir wollen auch unsere Emotionen, z.B. Wut, freien lauf lassen können. Das können wir aber auch tun ohne andere Menschen zu verletzen. Dies würde das Zusammenleben verbessern und helfen uns gegenseitig mehr Respekt, Wertschätzung und Liebe entgegen zu bringen.

Was sind deine Gedanken zur Geschichte “Was Wut anrichtet“?

Herzlichen Gruss

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